Die Fröbel Geschäftsstelle wird zum Erlebnis

Wie kommt das, was wir für die Kita abholen müssen, eigentlich zu uns? Na klar – wir machen uns gemeinsam mit einer kleinen Kindergruppe auf den Weg und holen es selbst ab!

Schon der Weg dorthin wurde für unsere Kinder zu einem besonderen Erlebnis und bot zahlreiche Möglichkeiten, die eigene Umwelt aktiv zu entdecken und zu erforschen.

Vom Vogelsanger Markt aus fuhren wir zunächst mit dem Bus bis zum Rochusplatz. Dort angekommen, ging es die Treppe runter. Dabei zählten wir erst einmal gemeinsam die Stufen. Ganz nebenbei wurde so aus einer Alltagssituation eine kleine mathematische Lerngelegenheit: Zählen, Mengen erfassen und Zahlen im Alltag erleben.

Anschließend ging es mit der Linie 3 weiter bis zum Friesenplatz. Dort mussten wir sogar noch eine Etage tiefer gehen, um das nächste U-Bahn-Gleis zu erreichen. Die Kinder orientierten sich an den Schildern, beobachteten ihre Umgebung und stellten fest, dass man sich in öffentlichen Verkehrsmitteln gut zurechtfinden muss.

Am Friesenplatz wollten wir wissen, wie lange wir noch auf die nächste Bahn zum Barbarossaplatz warten mussten. Also schauten wir einfach selbst auf die Anzeigetafel. Zeit wurde dadurch unmittelbar und verständlich erfahrbar: Wie viele Minuten sind es noch? Wann kommt die Bahn? Und wie fühlt es sich an, auf etwas zu warten?

Dann kam die Linie 12 – schneller als erwartet! Allerdings war sie ganz schön voll – voller Menschen, die wir alle nicht kannten. Für die Kinder war das zunächst etwas ungewohnt und vielleicht auch ein bisschen komisch. Sind wir es doch aus unserem Kita-Alltag gewohnt, in unserer eigenen kleinen „Bubble“ zu sein. Plötzlich befanden wir uns mitten in einer großen, bunten und unbekannten Menschenmenge.

Auch hier konnten die Kinder wichtige Erfahrungen sammeln: Rücksicht nehmen, Nähe und Distanz wahrnehmen, sich in einer Gruppe sicher bewegen und mit unbekannten Situationen gemeinsam umzugehen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass wir unsere Umgebung mit vielen anderen Menschen teilen und dabei aufeinander achten müssen.

Am Barbarossaplatz angekommen, wartete schließlich unser eigentliches Ziel auf uns: die Geschäftsstelle. Und auch dort gab es jede Menge zu entdecken!

Denn Fröbel ist dort nicht nur auf einer Etage vertreten – sondern auf der 10., 11. und sogar auf der 16. Etage! Natürlich mussten wir uns erst einmal einen Überblick verschaffen. Und was wäre dafür besser geeignet als der Aufzug?

Etage für Etage wurde erkundet. Die Kinder beobachteten die Zahlen der Stockwerke, drückten Knöpfe und erlebten, wie sich ein Aufzug bewegt. So wurde auch hier aus einer alltäglichen Situation eine spannende Lernerfahrung.

Fast hätten wir dabei vergessen, warum wir überhaupt in der Geschäftsstelle waren. 😊

Wir sagten noch allen Hallo, genossen den Ausblick auf Köln und holten ab, was wir abholen sollten.

Manchmal beginnt ein Abenteuer einfach mit einem kleinem Auftrag.

Wir waren unterwegs, haben entdeckt, gezählt, gestaunt, gefragt, ausprobiert und gemeinsam viele neue Erfahrungen gesammelt.